Wir über uns

Grundsätzliches

Unser Anliegen ist es, den Menschen zu zeigen wie gut unsere regionalen, biologisch produzierten Nahrungsmittel sind. Ebenso wollen wir vermitteln dass Gesundes schmecken kann. Mit unserem Tun wollen wir aber auch aufzeigen, dass es eine gerechtere, sozialverträglichere, tierwohlorientiertere und umweltfreundlichere Welt geben kann. Denn die Welt ist einmalig, der Mensch und das Tier ist einmalig, kurzum die Schöpfung ist einmalig!

 

Wie fing es an mit dem Grünen Blatt?

Das Naturkostfachgeschäft „Grünes Blatt“ im Stadtteil Dürrmenz wurde 1981 gegründet. Dem damaligen Zeitgeist entsprechend rückten langsam Themen wie Umwelt, Ernährung, Konsumverhalten, Gesundheit ins öffentliche Bewusstsein. Die Träger dieser „Müslibewegung“ wurden anfangs freilich noch kritisch beäugt und als „Körnerfresser“ abgestempelt, was aber mit Fassung getragen wurde und uns nicht vom eingeschlagenen Weg abbrachte.

 

Manfred Rapp über die Anfangszeit des Grünen Blattes:

Ich hatte schon vor dem Gründungsgedanken, auf einem Feld das mir meine Eltern zu Verfügung gestellt hatten, Gemüse angebaut und auf dem Wochenmarkt in Mühlacker verkauft. Zur gleichen Zeit war mein Freund Gerhard Fischer auf ganz andere Art in der Ökobewegung aktiv: Er stellte mit einem Freund aus der Druckereibranche Produkte aus Umweltschutzpapier her und vertrieb es bundesweit an die damals neu entstandenen Bioläden. Diese Aktivitäten schweißten und noch mehr zusammen und führten letztendlich zur Gründung des Ladengeschäfts in der Schulstrasse. Mit im Boot war dann noch ein Dritter: Helmut Seibert aus Mönsheim: Er war mit seinem „Bauchladen Buchvertrieb“ auf Veranstaltungen und Festivals unterwegs gewesen und hatte jetzt als bei uns als Untermieter eine feste Verkaufsadresse.

So war unser Geschäft, das überraschend gut lief, nicht nur Anlaufstelle, für viele interessierte Verbraucher, sondern auch für viele Mithelfer aus dem Freundeskreis, mit denen wir das Arbeitspensum bewältigen konnten.

 

Biorealität heute

Heute sind Biolebensmittel gesellschaftlich akzeptiert. Jeder kauft irgendwie, irgendwo und irgendwas in Sachen Bio. Und viele schütteln den Kopf wenn sie mitkriegen von wie weit her das meiste Bio kommt. Derweil gibt es in unserer Umgebung inzwischen so viele, und auch so gute Bioproduzenten, die in unserer Kulturlandschaft, mit viel Herzblut, interessante und gute Produkte erzeugen. Diese, oft auch kleinen, Erzeuger sind unsere liebsten Handelspartner.

Im Enzkreis haben sich die Biobetriebe und manche Verkaufstellen zu der Interessengemeinschaft Enzkreis Biobauern (IEB) zusammengeschlossen. Wir sind auch aktiv dabei.

 

Einkauf genießen – unser Standpunkt.

Es ist wichtig, dass die alten Ortskerne sinnvoll belebt werden, denn man soll sich wohlfühlen können, sowohl beim Einkaufen als auch beim Wohnen.Deshalb findet man unsere Naturkost nicht auf der Grünen Wiese, sondern von Anfang an, unverändert, im historisch gewachsenen Ortskern des Stadtteils Dürrmenz, umgeben von anderen inhabergeführten, kleineren Geschäften.

Veranstaltungstipp: Die Sternstunde des Dürrmenzer Geschäftsjahres ist der Dürrmenzer Herbstmarkt an jedem zweiten Sonntag im Oktober. Da verwandelt sich der historische Ortskern in eine Genießer– und Erlebnismeile, wobei auch wir uns aktiv beteiligen…

 

Unsere weiteren Aktivitäten

Nahrungsmittelqualität ist ein wichtiges gesellschaftliches Thema. Deshalb interessiert uns alles was mit Nahrungsmitteln zu tun hat. Seit über drei Jahrzehnten ist dieses Thema in unserem Blickfeld und seither haben wir die Freude am recherchieren nicht verloren. Viele Infoschriften sind dadurch schon entstanden, ab und zu wird auch mal ein Power- Point Vortrag daraus. Wenn man so nah am Erzeuger sitzt bekommt man einen großen Einblick in die Produktionsmethoden und erkennt auch die besonderen Herausforderungen der Biobetriebe. So ist es normal bei uns, dass auch mal eine Exkursion zu einen Biobetrieb angeboten wird, dass Vorführungen und Veranstaltungen mit Mitmachprogramm für jung und alt angeboten werden. Partner bei solchen Events können auch Institutionen unseres Umfelds sein, wie Umweltteam der St. Andreas Kirche, Interessengemeinschaft Enzkreis Biobauern, Historisch- Archäologischer Verein Mühlacker. Näheres zu aktuellen Veranstaltungen unter der Rubrik “Neuigkeiten & Rezepte“.